Hyundai präsentiert die Welt des Designers Peter Schreyer im Podcast

  • Hyundai Motor veröffentlicht neue Podcast-Folge von “Are we there yet?
  • Zu Gast: Peter Schreyer, Präsident und Head of Design Management Hyundai Motor Group
  • Schreyer spricht über seine Inspiration für das Design von Hyundai

- In der neuen Folge “The world of the legendary designer Peter Schreyer” geht es um die Designphilosophie der Marke Hyundai und den Einfluss von Peter Schreyer.

In der neuen Folge “The world of the legendary designer Peter Schreyer” des Hyundai Motor Podcasts “Are we there yet” spricht Host Suzi Perry mit Peter Schreyer, Präsident und Head of Design Management der Hyundai Motor Group. Schreyer erklärt unter anderem, wie er die Designphilosophie der Marke überarbeitet und damit auch die Arbeitsweise der koreanischen Designer verändert hat.

Schreyer spricht über die Inspiration, die hinter seinen Entwürfen steckt. Als begeisterter Reisender erzählt er, dass er mit offenen Augen durch die Welt geht und sich von der Architektur und der Landschaft in verschiedenen Ländern inspirieren lässt. Sein Stil folgt nicht den Trends der Automobilindustrie, sondern schafft innovative Designs. Er gehe bei seinem Schaffensprozess bewusst Risiken ein und vermeide so Mainstream-Konzepte.

Der Weg des Automobildesigners Peter Schreyer
Peter Schreyer spricht auch über seinen Werdegang bei der Hyundai Motor Group. Während seiner Zeit bei deutschen Automobilherstellern hat der Automobildesigner nie über eine Anstellung in einem asiatischen Automobilunternehmen nachgedacht. Erst ein Anruf aus Korea änderte seine Ansichten. Schreyer entschied sich dazu, nach Korea zu gehen und das Design der Marke Kia mitzugestalten. Dieses Thema und wie er sich in der weltweiten Automobilindustrie einen Namen gemacht hat, wird im gerade erschienenen Buch Roots and Wings beschrieben. Eine seiner ersten Herausforderungen bestand darin, die Marken Hyundai und Kia stärker voneinander zu unterscheiden.

Schließlich entwarf er ein Design-Manifest für die beiden Marken mit dem Titel “The River Stone and the Billiard Ball“. Der Flussstein war das Leitbild für Hyundai, weil er eine natürliche Form hat und kein Stein dem anderen gleicht. Die Billardkugel hingegen stand für Kia - ein von Menschenhand geschaffenes Objekt mit einem hohen Maß an Präzision. Diese beiden Philosophien leiten auch heute noch das Design der jeweiligen Marken.

Indem er seine eigene Arbeitsmentalität in das Unternehmen einbrachte, hat Schreyer die Kluft zwischen den Designteams von Hyundai überbrückt. Er ist der Meinung, dass die beste Arbeit durch Zusammenarbeit und nicht durch strenge Hierarchien entsteht, und vergleicht seinen bevorzugten Arbeitsablauf mit dem einer Jazzband: eine Gruppe von Leuten, die alle unterschiedliche Fähigkeiten mitbringen, aber ein gemeinsames Verständnis davon haben, in welche Richtung sie gehen wollen, zu improvisieren, sich auszutauschen und letztendlich etwas Schönes schaffen.

Im Entwicklungsprozess ist es wichtig, scheitern zu dürfen. Doch damit umgehen zu können, ist nicht ganz einfach. Dabei ist gerade Scheitern dürfen so wichtig. Man muss unterschiedliche Richtungen ausprobieren. Zu erkennen, dass ein Weg nicht funktioniert, ist kein Versagen. Die richtige Lösung zu finden, ist ein Lernprozess. In dieser Hinsicht unterstütze wo ich kann, da das der einzige Weg ist, zu lernen.

Peter SchreyerPräsident und Head of Design Management Hyundai Motor Group

Mehr über die Arbeit von Peter Schreyer und wie er die Design-Philosophie der Hyundai Motor Group beeinflusst hat, erfahren die Zuhörer in der aktuellen Podcast-Folge von “Are we there yet?”. Diese ist ab sofort verfügbar auf Spotify, Apple, Google, Podcasts, Stitcher, Acast und anderen Podcast-Streamingplattformen. Eine Produktion von Fresh Air Production.

Über Peter Schreyer

Der 1953 in Bad Reichenhall geborene Peter Schreyer zeigte bereits in jungen Jahren ein großes Interesse an Kunst. Nach seinem Studium in Industrie-Design an der Hochschule München, studierte er Transportation Design am Royal Collage of Art in London. Über 25 Jahre arbeitete er in unterschiedlichen Positionen bei Audi und dem VW-Konzern.

2006 bekam Schreyer einen verheißungsvollen Anruf von der Kia Motors Corporation. Motiviert von dem Gedanken, eine eigene Designausrichtung aufzubauen, nahm er die Position als Chief Design Officer bei Kia Motors an. Ab 2013 zeichnete Schreyer dann auch für das Hyundai Design verantwortlich. Schreyer war der erste, der eine aussagekräftige Design-Struktur für die Marke schuf. Zudem war er maßgeblich daran beteiligt, sowohl Hyundai als auch Kia in designorientierte Marken zu verwandeln.